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MeinHerzbrennt_KatinkaMache_FotoPhilippHaufe

GHT-Wochenvorschau: 31.03. – 06.04.

31. März Veröffentlicht von

6. Philharmonisches Konzert: »Mein Herz brennt«: In die Welt der melancholischen Sehnsüchte und Träume entführt im Monat April das Programm des 6. Philharmonischen Konzerts »Mein Herz brennt«, wo neben Franz Schuberts »Sinfonie Nr. 8 h-Moll« zwei Orchesterfassungen seiner bekannten Lieder »Nacht und Träume« und »Erlkönig« erklingen werden. Den zweiten Teil des Konzerts nimmt Torsten Raschs Liederzyklus »Mein Herz brennt« ein. Das Werk beruht auf Texte und Musik der deutschen Rockgruppe Rammstein und wurde 2004 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet. Neben Katinka Maché als Sprecherin steht der Bassbariton Hans Gröning als Solist auf der Bühne. Gastdirigent Markus Huber übernimmt die musikalische Leitung.Do., 03.04., 19:30 Uhr im Theater Bautzen und am Sa., 05.04., 19:30 Uhr im Theater Zittau zu Gast.

Tanz: »Bach bewegt«: Johann Sebastian Bach und seine Musik kennt wohl jeder, doch moderne Tanzstücke dazu noch nicht. Wer dies ändern möchte, hat in der Wiederaufnahme »Bach bewegt « die Möglichkeit.Sa., 05.04., 19:30 Uhr,  Apollo Görlitz.

Schauspiel: »Raucher/Nichtraucher«: Mit nur zwei Schauspielern erschafft Alan Ayckbourn in seinem Mammutwerk »Raucher/Nichtraucher« eine Unmenge an schicksalshaften »Was wäre gewesen, wenn…?«-Verknüpfungspunkten. Fr., 04.04., 19:30 Uhr und am So., 06.04., 15:00 Uhr mit Kinderbetreuung, parallel zur Vorstellung im Theater Görlitz.

Schauspiel: »Edith und Marlene«: Éva Patakis Tragikomödie offenbart eindrucksvoll die explosive Mischung des Aufeinandertreffens zweier Ikonen des 20. Jahrhunderts, Marlene Dietrich und Edith Piaf. So., 06.04., 19:30 Uhr im Theater Zittau.

Gastspiel Puppentheater: »Cowboy Tom oder Das Abenteuer aus der Hosentasche«: Auf der Grundlage eines sorbischen Kinderbuchs erzählt dieses Puppentheaterstück vom kleinen Jan, dessen Bild eines Cowboys eines Tages zum Leben erwacht. So., 06.04., 15:00 Uhr im Apollo Görlitz.

Gastspiel: Academixer: »Ich bin normal – holt mich hier raus !«: Deutschland – eine Republik in der Midlife Crisis. Das Land macht sich Gedanken. Heike Ronniger, Elisabeth Hart, Ralf Bärwolff und am Piano ein meisterlicher Ekky Meister betreuen Ihre Lachmuskeltherapie und fördern in einem unterhaltsamen Programm unter der Regie von Dominik Paetzholdt den gesunden Menschenverstand. Sa., 05.04., 19:30 Uhr, Theater Görlitz.

Gastspiel: »Jazzhappen at School«: Dass die Jazzhappen ihr Herz am rechten Fleck haben beweist ihre nächste Aktion: Die musikalische Lesebühne der Region gibt am 4. April in Markersdorf eine Benefizveranstaltung zugunsten der Spendenaktion “Rettungsaktion Klettergerüst” der Grundschule Markersdorf. Die Autoren Axel Krüger und Mike Altmann sowie Saxofonist Michael Mönnig sorgen mit einer kurzweiligen Mischung aus Kurzgeschichten und Musik für beste Unterhaltung. Für die Benefizveranstaltung »Jazzhappen at School« holen sie sich mit Marc Winkler einen großartigen Gitarrenvirtuosen an Bord. Fr., 04.04., 19:00 Uhr in der Sporthalle Markersdorf.

Unterhaltungskonzert: »Es grünt so grün…«: Das Görlitzer Caféhaus Quartett begrüßt den langersehnten Frühling mit Walzern, Operetten- und Musicalmedleys bis hin zu Tänzen wie Tango, Foxtrott und Mambo sowie Schlager der 30er und 40er Jahre. Als Gastsolisten sind die Sänger des Theaterensembles Laura Scherwitzl und Hans-Peter Struppe mit von der Partie. So., 06.04., 16:00 Uhr im Stadttheater Kamenz.


Die Botschaft zum Welttheatertag 2014

27. März Veröffentlicht von


Brett Bailey, Republik Südafrika

Überall, wo es menschliche Gesellschaften gibt, äußert sich der ununterdrückbare Geist der Darbietung.
Unter Bäumen in kleinen Dörfern und auf Hightech-Bühnen in der globalen Metropolis; in Schulaulen, auf Feldern und in Tempeln; in Slums, urbanen Einkaufszentren und innerstädtischen Kellerräumen begegnen sich die Menschen in den flüchtigen Theaterwelten, die wir erschaffen, um unsere menschliche Komplexität, unsere Verschiedenheit, unsere Verletzlichkeit in Fleisch und Blut und Atem und Stimme auszudrücken.
Wir kommen zusammen, um zu weinen und zu gedenken; zu lachen und zu betrachten; etwas zu lernen und zu behaupten und uns auszudenken. Um über unsere Geschicklichkeit zu erstaunen und Gott zu inkarnieren. Um angesichts unserer Fähigkeit zu Schönheit, Mitgefühl und Ungeheuerlichkeit kollektiv den Atem anzuhalten. Wir kommen, um Energie aufzutanken und uns zu stärken. Um den Reichtum unserer vielfältigen Kulturen zu feiern und die Grenzen zwischen uns aufzulösen. Überall, wo es menschliche Gesellschaften gibt, äußert sich der ununterdrückbare Geist der Darbietung. Aus der Gemeinschaft geboren, trägt er die Masken und Kostüme unserer unterschiedlichen Traditionen. Er nutzt unsere Sprachen und Rhythmen und Gesten und eröffnet einen Freiraum mitten unter uns.
Und wir, die Künstler, die mit diesem uralten Geist arbeiten, empfinden den Drang, ihn durch unsere Herzen, Gedanken und Körper fließen zu lassen und so unsere individuelle Wirklichkeit in ihrer Alltäglichkeit und ihrem glitzernden Geheimnis zu offenbaren. Doch worauf richtet sich dieser Drang in unserer Zeit, in der so viele Millionen um ihr Überleben kämpfen, unter Unterdrückerregimes und Raubvogelkapitalismus leiden und vor Konflikten und Elend auf der Flucht sind; in der Geheimdienste unsere Privatsphäre verletzen und zudringliche Regierungen unsere Worte zensieren; in der Wälder vernichtet, Spezies ausgelöscht und Meere vergiftet werden; was wollen wir wirklich unbedingt offenbaren? Lässt sich in dieser Welt der ungleich verteilten Macht, wo verschiedene Hegemonialsysteme uns davon überzeugen wollen, dass eine Nation, eine Rasse, ein Geschlecht, eine sexuelle Orientierung, eine Religion, eine Ideologie, ein kultureller Rahmen allen anderen überlegen sei, tatsächlich die Auffassung vertreten, dass die Künste von sozialen und politischen Themen befreit werden sollten?
Passen wir, die Künstler in der Arena und auf der Bühne, uns den keimfreien Marktanforderungen an oder ergreifen wir die Macht, die wir haben: um Freiräume in Herz und Geist der Gesellschaft zu eröffnen, um Menschen um uns zu versammeln, um zu inspirieren, zu verzaubern und zu informieren und eine Welt voller Hoffnung und offenherziger Zusammenarbeit zu erschaffen?

Übersetzung aus dem Englischen von Frank Heibert, Berlin

 


Romeo Julia AP_9_cMarliesKross

GHT-Wochenvorschau vom 24.03. – 30.03.

24. März Veröffentlicht von

 Welttheatertag am 27.03. im GHT: Das Gerhart Hauptmann-Theater feiert am 27.03. den internationalen Welttheatertag mit Aufführungen in Görlitz und Zittau. Eine Familienvorstellung von Sergej Prokofjews »Romeo und Julia« findet 18:00 Uhr im Theater Görlitz statt. Zeitgleich empfängt das Schauspielensemble seine Zuschauer zu einer Aufführung von »Gabriel« im Theater Zittau. Im Theater Zittau geht es um 20:00 Uhr weiter im Programm mit der Lesung »Warum wir das Theater brauchen..!«, in der die Bedeutung des Theaters für den kulturellen und gesellschaftlichen Diskurs erörtert werden wird. Im Anschluss, um 21:00 Uhr, kommt Bogdan Kocas aufwühlende deutschsprachige Erstaufführung »The Last Sentence Before Execution« zur Aufführung.

Schauspiel: »Frühlingserwachen«: In 120 Jahren hat Frank Wedekinds Drama »Frühlings Erwachen« nichts an Aktualität verloren. Die jungen Schauspieler des TheaterJugendClubs haben gemeinsam mit Mitgliedern des Schauspielensembles unter der Regie von Stephan Bestier ein anspruchsvolles Bühnenstück erarbeitet, das die Herausforderungen des Erwachsenwerdens eindrucksvoll aufzeigt. Mi., 26.03., 14:00 Uhr Theater Zittau.

ZwischenSpiel: »Kauf mich«: In einer konsumorientierten Zeit, in der alles käuflich ist und die Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse allein von der Höhe des Einkommens abzuhängen scheint, stellen wir uns der Frage »Was macht mich glücklich?« Eine Selbstreflexion unserer alltäglichen Gewohnheiten und Lebenswelten mit Paula Schrötter und Regisseurin Inda Buschmann. Mi., 26.03., 19:30 Uhr Theater Zittau.

Gastspiel: »TRIO EX AEQUO«:  Dieses Ensemble ist mehr als die Summe seiner Teile und man fragt sich, warum die Musiker Matthias Wollong, Matthias Moosdorf und Gerald Fauth erst jetzt zu einem Klaviertrio gefunden haben. Jeder für sich hat mit dem anderen schon seit Jahren konzertiert; ausgebildet in den Meisterklassen von Berlin und Leipzig kann jeder auf eine beeindruckende Karriere verweisen. Mi., 26.03., 19:30 Uhr Theater Görlitz.

Schauspiel: »Raucher/Nichtraucher«: Die Komödie mit skurrilen Figuren, überraschenden Wendungen und viel schwarzem Humor ist weiterhin in Görlitz zu erleben.  Sa., 29.03., 19:30 Uhr Theater Görlitz.

Schauspiel: »Die Mittagsfrau«: Die Bühnenfassung von Julia Francks preisgekröntem Roman schildert die tragische Lebensgeschichte und das psychosoziale Dilemma einer selbstbewussten Frau, die in den Wirren der  Weltkriege des vergangenen Jahrhunderts gegen die damaligen vorherrschenden gesellschaftlichen Konventionen und das eigene Schicksal ankämpft. Sa., 29.03., 19:30 Uhr Theater Zittau.

Musiktheater: »Die lustigen Weiber von Windsor«: Aus der Zusammenarbeit zwischen Regisseurin  Rebekka Stanzel, Tanzcompany und dem Musiktheaterensemble entstand eine Produktion, die dem fantastisch-romantischen Charakter der Oper von Otto Nicolai Rechnung trägt. Stefan Bley spielt die tragikomische Hauptfigur eines Sir John Falstaff, der am Ende Opfer seiner verhängnisvollen Begehrlichkeiten wird. Fr., 28.03., 19:30 Uhr und So., 30.03., 15:00 Uhr im Theater Zittau.

Musiktheater: »Tannhäuser oder Die Keilerei auf der Wartburg«: Generalintendant und Regisseur Klaus Arauner brachte im Wagnerjahr 2013 mit der Inszenierung von Johann Nepomuk Nestroys Bühnenwerk einen ungewöhnlich ausgelassenen »Tannhäuser« auf die Bühne des Gerhart Hauptmann-Theaters. Am Sa., 29.03., 19:30 Uhr zum ersten Mal in dieser Spielzeit im Theater Bautzen zu erleben!

Gastspiel: »Manfred Maurenbrecher«: Einer der wichtigsten und erfolgreichsten deutschen Liedermacher der letzten Jahrzehnte ist Manfred Maurenbrecher. Bereits in den 80ern schrieb er Texte für Künstler wie Herman van Veen oder Katja Ebstein, verfasste Romane, Kurzgeschichten und Rundfunkbeiträge. Musikalisch geprägt und inspiriert von Bob Dylan erfreut Maurenbrecher sein Publikum mit scharfsinnigen künstlerischen Bestandsaufnahmen von Alltagssituationen und lebensnahen unausgesprochenen Wahrheiten. Ein »Must Have« für alle Liedermacher-Fans. Fr., 28.03., 19:30 Uhr im Apollo Görlitz.

Gastspiel: Uli Masuth: Mit seinem vierten Soloprogramm »Und jetzt die gute Nachricht!« kehrtder vielseitig talentierte Kabarettist Uli Masuth, für einen Auftritt im Apollo zurück nach Görlitz. Der ehemalige Kirchenmusiker mit der schwarzen Seele brilliert auf der Bühne mit seinem schwarzen Humor und strapaziert mit einer gehörigen Portion Sarkasmus die Lachmuskeln des Publikums. Der Teufel ist nie so schwarz, wie man ihn malt. So., 30.03., 17:00 Uhr im Apollo Görlitz.


Frühlingserwachen4

GHT-Wochenvorschau: 17.03 – 23.03.

17. März Veröffentlicht von

Schauspiel: »Frühlingserwachen«:. Jetzt erwachsen sein, jetzt das Leben mit Haut und Haar spüren – das wollen die Jugendlichen in Frank Wedekind Kindertragödie, die sich mit den verschiedensten Themen des Erwachsenwerdens auseinandersetzt. Schauspieler und Mitglieder des TheaterJugendClubs stehen gemeinsam auf der großen Bühne – diese besondere Kombination setzt im Stück noch einen zusätzlichen Höhepunkt. Am Mi., 19.03., 19:30 Uhr und am So., 23.03., 19:30 Uhr im Theater Zittau. (Foto: Phillip Heinz)

Philharmonisches Konzert »Heimat«: Exotische Klänge erwarten das Konzertpublikum im März, mit dem Pipa-Konzert des chinesischen Komponisten Tan Dun. Aber auch Antonín Dvořáks sechste Sinfonie erklingt und spiegelt die böhmische Musiktradition wieder. Do., 20.03. 19:30 Uhr im Theater Zittau.

Studententag »Anatevka«: Das bewegende Musical über die Bewohner eines kleinen jüdischen Städtchens im russischen Zarenreich zeigt, wie schnell Freunde zu Feinden erklärt werden können. Studenten erleben es im März für nur 3 € Eintritt. Fr., 21.03., 18:00 Uhr im Theater Görlitz.

Schauspiel: »Gabriel«: Radikal, skurril, humorvoll – die Schwarze Tragikomödie ist nichts für Zartbesaitete. Sich dem Tabuthema einer Mutter, die ihr Neugeborenes ablehnt, stellend, setzt die Inszenierung des polnischen Regisseurs Łukasz Witt-Michałowski auf die bissige Textvorlage, aber auch berührende Momente. Am Freitag, 21.03., 19:30 Uhr, im Theater Zittau.

Oper: »Die lustigen Weiber von Windsor«: Die komisch-fantastische Oper von Otto Nicolai kommt in der Inszenierung von Rebekka Stanzel erstmals nach Zittau und besticht durch viel Fantasie, eine romantische Musik und große Stimmen. Zittau-Premiere am Sa., 22.03., 19:30 Uhr.

Schauspiel: »Raucher/Nichtraucher«: Alan Ayckbourns Komödie schafft mit drei Schauspielern in insgesamt sieben Rollen, einem wandelbaren Bühnenbild und vielen Überraschungen zahlreiche humorvolle Momente. Görlitz-Premiere am Sa., 22.03., 19:30 Uhr.

Oper »Le nozze di Figaro«: Mozarts komische Oper wird in italienischer Sprache, mit viel Temperament, überraschenden Wendungen und einer klaren Ästhetik auf die Bühne gebracht. So., 23.03., 19:00 Uhr im Theater Görlitz.

Konzert: »Görlitzer Caféhaus Quartett«: Zu einem vergnüglichen musikalischen Nachmittag laden die Musiker des Quartetts ins Zittauer Foyer und werden mit Walzern, bekannten Filmmusiken und Schlagern das Publikum begeistern. So., 23.03., 15:00 Uhr im Theater Zittau, Foyer.

Gastspiel Puppentheater: »Cowboy Tom oder Das Abenteuer aus der Hosentasche«: Auf der Grundlage eines sorbischen Kinderbuchs erzählt dieses Puppentheaterstück vom kleinen Jan, dessen Bild eines Cowboys eines Tages zum Leben erwacht. Am So., 23.03., 15:00 Uhr, im Apollo Görlitz.

Gastspiel: »Falkenberg«:. Sänger, Komponist und Multiinstrumentalist Falkenberg, der in den achtziger Jahren mit »Stern Meißen« bekannt wurde, präsentiert in Görlitz sein aktuelles Album »Freiheit«. Fr., 21.03., 19:30 Uhr im Apollo Görlitz.