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Märchen Tagebuch Tag 3

4. November Veröffentlicht von

Heute meldet sich das Tanzduett Martha Pohla und Marc Schützenhofer.

In dem diesjährigen Weihnachtsmärchen erwarten einen nicht nur die unterschiedlichsten Musikstile, sondern auch Tanzarten. Die letzten Wochen waren wir damit beschäftigt, drei verschiedene Choreographien einzustudieren. Begonnen hatte unsere Tanzsafari mit dem Walzer, danach näherten wir uns dem Tango und zu guter Letzt, dem uns bis dahin unbekannten Merengue.

Es ist natürlich schwer alle Eindrücke, der letzten Zeit zusammenzufassen, dennoch wollen wir unsere Erfahrungen nicht für uns behalten.

„Seit dem wir tanzen, achte ich natürlich auf meine Ernährung!“ sagt Martha während sie einen Hot Dog isst. „Bevor ich meine Kollegin überhaupt kenne, weiß ich genau wie viel sie wiegt! Es ist unterschiedlich – gegen Ende der Probe wird sie seltsamerweise schwerer, oder ich schwächer?“  fragt sich Marc.

Bei der Einstudierung der Tänze hatten wir viel Hilfe von Ina Neumann, Marko E. Weigert und Dorotty Szalma. Wir können nicht von uns behaupten, dass wir immer alles sofort begreifen, aber immerhin wurde es noch nie langweilig auf den Proben. Dazu kommt, dass die Musik von Levente Gulyás mit absoluter Ohrwurmgarantie einfach verzaubernd ist. Es erhöht den Spaßfaktor ungemein, wenn einem die Musik so gut gefällt, dass man das ganze Märchenteam durch das Theater singen hören kann. Doch das ist ein anderes Kapitel, zu dem wir ein andermal kommen werden.

Welcher ist dein Lieblingstanz?

Martha: „Der Tango ist gleichzeitig der liebste und der schwerste.“

Marc: „Tango, macht riesen Spaß, ist aber auch am anstrengendsten.“

Was ist die größte Herausforderung beim Tanzen?

Martha: „Nicht zu lachen!“

Marc: „Martha heißt bei mir „Lachsack“ was nichts mit ihrer Körperspannung zu tun hat, sondern…naja es liegt wahrscheinlich an mir. Ich sollte vielleicht aufhören sie zu kitzeln?“

Martha: (lacht)

Marc: „Nein ernsthaft- meinen panischen Blick verstecken, weil Martha sonst lachen muss und sich die Abfolgen merken, da sonst der Blick entsteht!“

Schmerzen?

Marc: „Der „Ellbow-check“ von Martha. Hat sie vorher Eishockey gespielt? Ich traue mich nicht zu fragen. Ich hatte gleich am ersten Tag eine große Blase am Fuß und wie sagt Horst Schlämmer immer: „Isch habe Rücken“. Zudem haben wir natürlich mit dem obligatorischen Muskelkater zu kämpfen.“

Martha: „Ich habe wieder einmal gemerkt, wie wichtig das Dehnen vor der Tanzprobe ist. Einmal vergessen und schon hatte ich einen steifen Hals und nein ich habe noch nie Eishockey gespielt.“

Doch unseren Schmerzen glauben wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir  hatten zwei Tage Tanzpause und prompt gab es heute das pure Chaos. Wir hoffen das wird zu den Vorstellungen besser.

Immerhin können wir von uns behaupten, dass wir ständig etwas dazu lernen. So dachten wir „Merengue“ sei eine Stadt in Spanien. Jetzt wissen wir, dass Dorotty Szalma und Kerstin Slawek sich diesen Tanz ausgedacht haben. Die Abfolge macht uns immer noch ganz schön zu schaffen.

Was darf bei den Tanzproben nicht fehlen?

Martha: „Marc kam erst bei der zweiten Tanzprobe darauf, dass er sich bewegen muss und Anzugshosen aus dem Fundus eng werden, wenn man schwitzt und sie nicht viel Bewegungsfreiheit bieten. Natürlich sollte man auch das Wasser nicht vergessen.“

Marc: „Martha hat alles richtig gemacht.“

Dein Leben nach der Tanzerei?

Marc und Martha: „Vielleicht Schauspiel, oder Frührente.“

 

Hier ist der Beweis: Es ist tatsächlich möglich Schuhe zu zertanzen! Ein Paar hat Martha schon geschafft, vielleicht werden es bis zur Premiere sogar zwei…

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