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»Romeo und Julia« begeistert Israel

25. Februar Veröffentlicht von

Im vergangenen Dezember war die GHT-Tanzcompany mit ihrem Tanzstück »Romeo und Julia« auf Israel-Tour. Das Stück begeisterte Zuschauer und Presse gleichermaßen, die Company erhielt mehrere positive Kritiken und Zuschriften, hier eine Auswahl:

»… eine Schönheit an Bewegung und faszinierende Ideen … wunderschöne Solis und beeindruckende Duette … ich saß fasziniert von den Bewegungen, die ein dramatisches Ausmaß erreichen, … Die Bewegung erreichte einen besonderen Höhepunkt an Intensität in einem Solo von Julia, deren Hochzeitskleid sich in eine Zwangsjacke verwandelt ….« (HaBama 15.12.2015 / Tsvi Goren)

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»… als zeitgenössische Interpretation von Shakespears Bühnenstück, ist die Choreographie von der vertrauten linearen Geschichte befreit – es gibt keinen Palast, keine höfischen Tänze, keine spezifische Rollengestaltung, alle Männer sind Romeo und die Frauen sind Julia. Es gibt Kämpfe aber sie stehen nicht im Mittelpunkt. Alles bleibt offen und im Wandel begriffen; wer gegen wen ist, ändert sich… Die Mitgift des Stückes ist seine Bewegungssprache … Weiche Hände berühren sanft und flink den Mund, die Augen, den Hals und andere Körperteile. Manchmal ballen sie sich zu Fäusten und berühren den Körper so, als ob sie nach einer anderen Art der Berührung suchen. Und es gibt Arme, die sich ausstrecken mit einem Finger, der am Ende heraussteht, vielleicht in einer „j’accuse“-Geste im Wechsel mit zur Seite ausgestreckten Armen, mit flatternden Händen wie Flügel … Besonders interessant ist die Bewegungssprache vor allem in den Solopassagen… und im Tanz der drei Tänzerinnen, die sich gemeinsam zum Leitmotiv des Stückes bewegen.« (Haaretz 16.12.2015 / Ruth Eshel)

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»…Diese zwei verstellbaren mobilen Apparaturen ließen das Publikum erstaunen und eröffneten unzählige Bewegungsmöglichkeiten, die es auf einer flachen Bühne nicht hätte geben können… dies war eine Gruppe von Tänzern, die … auf der Bühne ein reizendes Team von Performern bildete … das entstandende Stück ist komplex und voll spannender und wunderschöner Teile. Spürbar war eine feste Grundstruktur, auf der Ebenen von zumeist Hochschätzung erweckenden Fragmenten aufgebaut wurden.« (dancetalk.co.il 15.12.2015 / Ora Brafman)

 

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»Zwei Stunden lang saßen wir im Theater und hatten ein vielsinniges und hochqualitatives Erlebnis, welches das gesamte Spektrum des menschlichen Wesens umfasste. Intellektuell, musikalisch, tänzerisch, emotional (…). Es ist so lange her, seitdem ich solch hochqualitativen Tanz sehen durfte, der Fertigkeiten aufweist, die Jahre an Training und Beharrlichkeit erfordern.« (Efrat Kenan / Leiterin des Scha’ar HaNegev Tanzzentrums)

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Fotos: Marlies Kross

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